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Unser Statement zur Europawahl

Die Ergebnisse der Europawahl am letzten Sonntag kamen nicht überraschend, trotzdem kann es erschreckend sein, das Ausmaß der Erstarkung rechter Strukturen in Deutschland in Zahlen zu sehen.

Statt in Fatalismus oder Paralyse zu verfallen, ist es jetzt umso wichtiger, sich zu vernetzen und zu organisieren. Denn wer, wenn nicht wir können uns den Menschen entgegenstellen, die in uns und unseren Freund*innen das Feindbild sehen.

Wer solidarisiert sich und steht an der Seite der Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Geschlechtsidentität oder strukturell von Diskriminierung betroffen sind, wenn nicht wir?

Daher unser Aufruf: Bildet Banden, organisiert euch, denn Solidarität ist eine Waffe!

Und wenn ihr einen Ort zum Vernetzen oder aber auch Reden braucht: Wir sind da! Kommt zum Viertelabend oder anderen Veranstaltungen, die im Viertelzimmer stattfinden, um euch auszutauschen und zu vernetzen.

Euer Viertelzimmer.

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Spendenaufruf der Gruppe „Solidarische Hilfe“ für Frau C.

Spendenaufruf der Gruppe „Solidarische Unterstützung“ für Frau C.

Im folgenden lest ihr einen Spendenaufruf der Gruppe „Solidarische Hilfe“ die seit längerem im Viertelzimmer Hilfe beim „Briefe Öffnen“ und generell vielen belastenden Lebenslagen anbietet.


Liebe Mitmenschen,

wir wenden uns heute mit einem dringenden Anliegen an euch, dass uns sehr am Herzen liegt und bei dem wir auf eure Solidarität und Unterstützung hoffen. Es geht um Frau C., eine ältere Dame aus unserer Gemeinschaft, die dringend eine Fahrkarte benötigt, um regelmäßig an Essen gelangen zu können.

Frau C. lebt zurzeit unter schwierigen Lebensbedingungen und ist aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht mehr in der Lage, weite Strecken zu Fuß zurückzulegen. Ihre finanziellen Mittel sind stark begrenzt, und die Kosten für eine monatliche Fahrkarte belasten sie sehr. Als Teil unserer Gemeinschaft können wir dazu beitragen, ihr Leben etwas leichter und angenehmer zu gestalten.

Deshalb rufen wir zu einer Spendenaktion auf, um Frau C. die benötigte Fahrkarte zu finanzieren. Jeder Beitrag, sei er groß oder klein, kann einen bedeutenden Unterschied machen und dazu beitragen, dass Frau C. weiterhin die Lebensmittel bekommt, die sie zum Leben benötigt.

Hier sind einige Möglichkeiten, wie ihr helfen könnt:

Geldspenden:
Jeder Betrag ist willkommen und wird für den Kauf der Fahrkarte verwendet.
Dazu der folgende Spendenlink:
https://www.paypal.com/pools/c/92LMfEZ2wu

Öffentliche Verbreitung:
Teilt diesen Aufruf in den sozialen Netzwerken, um die Reichweite zu erhöhen und mehr Unterstützung zu mobilisieren.

Direkte Unterstützung:
Wenn ihr in der Nähe wohnt, könnt ihr euch auch an der Organisation von Fahrgemeinschaften oder anderen Hilfsangeboten beteiligen.

Bitte denkt daran, dass Solidarität und Mitgefühl die Grundpfeiler einer starken Gemeinschaft sind. Indem wir zusammenkommen und unsere Ressourcen teilen, können wir das Leben von Menschen wie Frau C. nachhaltig verbessern.

Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung und Großzügigkeit. Gemeinsam können wir einen positiven Unterschied im Leben von Frau C. und anderen Bedürftigen machen.

Liebe Grüße aus dem Viertelzimmer

vom Team Briefe öffnen

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Gedenken: Umbenennung des Högerdamm’s in Recha-Lübke-Damm

Wir freuen uns sehr, dass der Einsatz vieler Menschen aus dem Münzviertel einen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten konnte.

„… anlässlich der Umbenennung des Högerdamm’s in Recha-Lübke-Damm und Bella-Spanier-Weg möchten wir euch gerne zu unserer Gedenkstunde für Frau Lübke und Frau Spanier einladen. Die Gedenkstunde findet am 20. Februar 2024 in Anwesenheit von Herrn Bezirksamtsleiter Neubauer HH-Mitte statt und beginnt um 17:00 im Werkhaus Münzviertel, 20097 Hamburg, Rosenallee 11, 2. Stock.

Die Enthüllung der neuen Straßenschilder durch den Bezirk HH-Mitte findet ebenfalls am Vormittag um 10:00 Uhr im Werkhaus Münzviertel statt.“

Einladung zur Gedenkstunde für Frau Recha Lübke und Frau Bella Spanier anlässlich der Umbenennung des Högerdamm’s in Recha-Lübke-Damm und Bella-Spanier-Weg am 20.2.24 um 17:00 im Werkhaus Münzviertel 

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Solidarität mit dem Anna & Arthur

Wir spiegeln hier das gemeinsame Statement der Häuservernetzung Hamburg zu der auch wir zählen.

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Zum 31.12.2023 musste das Anna & Arthur in Lüneburg, aufgrund einer Räumungsklage seine Räume verlassen. Alle Versuche des Anna & Arthur seine Räume zu erhalten waren erfolglos. Das macht uns wütend und fassungslos und lassen wir nicht unkommentiert – denn ein Angriff auf einen, ist ein Angriff auf uns alle.

Für uns ist die Art und Weise, wie wir zusammenleben und arbeiten politisch. Wir kommen aus unterschiedlichsten Kontexten und Hintergründen; dementsprechend umfangreich sind die Schwerpunkte unserer Arbeit. Nicht nur hier in Hamburg beobachten wir, wie immer mehr Orte der Polit- und Kulturszene schließen müssen. Mit dem Anna & Arthur verlieren wir das einzige linke Zentrum in Lüneburg.

Im Anna & Arthur konnten sich u‌ber die Jahre viele linke Gruppen treffen, organisieren und vernetzen. Es gab unza‌hlige Konzerte, Kneipen, Workshops, Ku‌fas und andere Angebote in denen ein solidarisches Miteinander, frei von Diskriminierungen und Konsumzwang, geu‌bt und gelebt werden konnte. Ein wichtiger Ort fu‌r viele Menschen in der Stadt und der Region, welche sich fu‌r eine emanzipatorische, antikapitalistische, antifaschistische und feministische Welt einsetzen. Das Anna & Arthur zeigt, wie wichtig autonome Freira‌ume dafu‌r sind zusammen zu kommen, uns weiterzubilden und zu organisieren.

Wir appellieren daran uns zu vernetzen, fu‌r einander einzustehen und dafu‌r zu ka‌mpfen, dass unsere Freira‌ume erhalten bleiben. Denn wie das Anna & Arthur schreibt: selbstverwaltete linke Ra‌ume braucht es noch viele mehr und ganz bestimmt nicht einen weniger!

Mehr zur Häuservernetzung findet ihr hier:

https://hausvernetzunghh.blackblogs.org/

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Viertelabend geht in die Herbst- und Wintersaison

Viertelabend geht in die Herbst- und Wintersaison

Das Viertelzimmer schafft Platz für neue Formate! Wir machen den Donnerstagabend wieder frei für neue Inhalte, für Abwechslung, für eure Ideen!

Ihr habt Lust selbst eine (Soli-)Kneipe zu machen? Oder es gibt ein (z.B. politisches oder soziales) Thema, das euch gerade beschäftigt  und einen Raum für Austausch und/oder Vortrag braucht? Ihr wollt gemeinsam etwas Spielen, kochen oder Musik machen? Vieles ist möglich.

Veranstaltet ohne viel Aufwand das Format, das ihr euch schon immer gewünscht habt! Ihr könnt immer am 3. Dienstag jeden Monat um 19 Uhr  eure Ideen im Viertelzimmer-Plenum vorstellen und einen Wunschtermin angeben. Kommt vorbei und erzählt von euren Ideen und gemeinsam wird es möglich!

Als erstes freshes Format geht am Donnerstag, den 16.11.23 das „Feuerschalen-Sitting“ an den Start. Was gibt es besseres als gemütlich mit Stockbrot und Glühwein um ein Feuerchen zu sitzen. Alles wie immer gegen Spende.

Hard Facts: Feuerschalen-Sitting, am 16.11.2023, ab 17:30 – ca. 22:00 Uhr im Münzgarten – Eingang über Münzplatz

Wir freuen uns auf Euch und Eure Ideen!

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Solidarische Hilfe für Erdbebenopfer

Wir sind schockiert von den Auswirkungen der schweren Erdbeben in der Türkei, Syrien und kurdischen Gebieten. Tausende Todesopfer gibt es bereits und tausende sind nun im tiefen Winter obdachlos und in Gefahr. Wir möchten die Reichweite unserer Kanäle nutzen um euch Möglichkeiten zu zeigen, die Menschen die vor Ort helfen, mit Spenden zu unterstützen.

Spenden über „Kurdischer Roter Halbmond“:
https://www.heyvasor.com/de/banga-alikariya-lezgin-ji-bo-mexduren-erdheje/

Weitere allgemeine Spendenmöglichkeiten:
https://www.mdr.de/brisant/erdbeben-tuerkei-hilfe-102.html

 

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Drei Jahre nach Hanau: kein Vergeben, kein Vergessen – gemeinsam gegen Rassismus und Faschismus!

Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov #saytheirnames

Das sind die Namen der Menschen, die am 19.02.2020 Opfer rechten Terrors in Hanau wurden. KEIN VERGEBEN – KEIN VERGESSEN!

Das Viertelzimmer ruft mit dazu auf, am 19.02.23 auf die Straße zu gehen, um ein Zeichen zu setzen und die Stimmen zu erheben gegen Rassismus und Faschismus!
13 Uhr Wilhelmsburger Platz (S-Bahn Veddel)

https://www.keine-stimme-den-nazis.org/